Einmal Menü mit Sozialneid, bitte
Auch an der Aktion am 14. September 2006 habe ich mit Freuden teilgenommen. Von den Journalisten wurde ich mehrmals interviewt:
Von Reinhard Mohr (Der Spiegel)
Ein Essen für Hartz-IV-Empfänger im noblen "Borchardt" - und die Zeche zahlt der Berliner Finanzsenator: Mit einer Protestaktion wollte die abgespaltene WASG im Stadtwahlkampf Aufsehen erregen. Ihre Rechnung hatte die Partei allerdings ohne den Wirt gemacht.
...und hier noch ein Bericht von der Berliner Morgenpost zur selben Aktion:
"Essen wie die Reichen": WASG schickt Arbeitslose in Edellokal Wahlkampf in Berlin: Eine spektakuläre Aktion erregt zumindest AufmerksamkeitVon Thomas Fülling
Weil sie ins Lokal nicht reinkam, teilt WASG-Frontfrau Lucy Redler draußen Prosecco und Schnittchen aus
Foto: dpa
Die Passanten gestern Mittag vor dem "Borchardt" sind sichtlich irritiert. Geschäftsführer Rainer Möckel und ein entschlossen dreinschauender Türsteher nehmen Gäste gleich an der Pforte in Empfang. Doch nur, wer eine Tisch-Bestellung vorweisen konnte, bekommt Zutritt. Dabei herrscht im 180 Plätze fassenden Nobel-Lokal am Gendarmenmarkt gähnende Leere. "Einlass nur bei Reservierung" - das sei so üblich, heißt es dazu aus dem "Borchardt".