Mitmachen beim/oder unterstützen des Hungerstreik(s) ab 2. April 2007 in Berlin!
Mitmachen und/oder unterstützen ist jetzt anzuzeigen!
Prof. Peter Grottian ( pgrottia@zedat.fu-berlin.de , Tel.: 030/838 54961 od. 0171/83 133 14) und die Koordinierungsgruppe Hungerstreik bitten Euch, den am 2. April beginnenden Hungerstreik in Berlin zu unterstützen. Das Aktionsbündnis Sozialproteste hat auf seiner letzten Sitzung in Göttingen den Hungerstreik als zentrales Projekt mit großer Mehrheit beschlossen. Das Projekt ist nach unserem Vorbereitungstreffen zwar seriös und ideenreich konzipiert (Unterstützung durch attac, BAGSHI, alleinerziehende Mütter und Väter u.a.), aber die Zahl der definitiv Mitmachenden ist mit zur Zeit 14 noch nicht stark genug: 20-25 Hungerstreikende sollen die Hartz IV Betroffenen widerspiegeln. Aber es ist nicht nur die Zahl, die noch nicht ausreichend ist, sondern auch die Vielfalt der Betroffenen. Es fehlen Frauen mit Kindern/Jugendlichen, junge Betroffene und Menschen mit Migrationshintergrund. Bitte diskutiert auch, wie Ihr durch einen Besuch in Berlin unser Projekt unterstützen könnt - oder Ihr vor Ort Euch solidarische und andere Aktionen in der Woche nach dem 2. April einfallen lasst. Das Konzept und eine kleine Dramaturgie des Streiks ist beigefügt. Noch eines: Nur gesunde Mitstreiterinnen und Mitstreiter können mitmachen (Arztbesuch notwendig) und die Ärzte sagen übereinstimmend, dass ein 14-16 tägiger Hungerstreik für einen gesunden Menschen nicht gesundheitsschädlich ist.
Ich bitte um eine vorläufige Rückmeldung bis kommenden Dienstag, 27. Februar 2007.
Danke
Peter Grottian
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hat kommentiert
Prof. Peter Grottian ( pgrottia@zedat.fu-berlin.de , Tel.: 030/838 54961 od. 0171/83 133 14) und die Koordinierungsgruppe Hungerstreik bitten Euch, den am 2. April beginnenden Hungerstreik in Berlin zu unterstützen. Das Aktionsbündnis Sozialproteste hat auf seiner letzten Sitzung in Göttingen den Hungerstreik als zentrales Projekt mit großer Mehrheit beschlossen. Das Projekt ist nach unserem Vorbereitungstreffen zwar seriös und ideenreich konzipiert (Unterstützung durch attac, BAGSHI, alleinerziehende Mütter und Väter u.a.), aber die Zahl der definitiv Mitmachenden ist mit zur Zeit 14 noch nicht stark genug: 20-25 Hungerstreikende sollen die Hartz IV Betroffenen widerspiegeln. Aber es ist nicht nur die Zahl, die noch nicht ausreichend ist, sondern auch die Vielfalt der Betroffenen. Es fehlen Frauen mit Kindern/Jugendlichen, junge Betroffene und Menschen mit Migrationshintergrund. Bitte diskutiert auch, wie Ihr durch einen Besuch in Berlin unser Projekt unterstützen könnt - oder Ihr vor Ort Euch solidarische und andere Aktionen in der Woche nach dem 2. April einfallen lasst. Das Konzept und eine kleine Dramaturgie des Streiks ist beigefügt. Noch eines: Nur gesunde Mitstreiterinnen und Mitstreiter können mitmachen (Arztbesuch notwendig) und die Ärzte sagen übereinstimmend, dass ein 14-16 tägiger Hungerstreik für einen gesunden Menschen nicht gesundheitsschädlich ist.
Ich bitte um eine vorläufige Rückmeldung bis kommenden Dienstag, 27. Februar 2007.
Danke
Peter Grottian
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27.03.2007 07:40
Peter Grottian, 16. Februar 2007
Kleine Dramaturgie des Hungerstreiks gegen Hartz IV
I. Vorbereitung
01. Zelt-Infrastruktur (Angebote der Zelt-Anbieter/Angebot Heilig-Kreuz-Kirche)
02. Streit um die Genehmigung des Hungerstreiks vor Ort (Gerichtsverfahren) und die Pläne B (Hungerstreik vor der Akademie der Künste, Pariser Platz) und C (Hungerstreik in der oder um die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche)
03. Vorbereitung von Solidaritätspotentialen (Gespräche mit Chef-Journalisten bis zu BILD, Anfragen an Prominente, sich kollektiv und individuell zu solidarisieren (K. Wecker, D. Dahn, C. Wolff, U. Beck, U. Lindenberg, W.-D. Narr, F. Zander, W. Biermann, B. Bohley, D. Hensche, F. Bsirske, Peters, A. Buntenbach, Hengsbach, Geissler, A. Schwarzer, S. Rattle, G. Grass, J. Strasser, F. Plasberg u. a.), Schüler/Studis, Unterstützer-Organisationen (Attac, Aktionsbündnis Sozialproteste, HU, Komitee für Grundrechte und Demokratie, Liga für Menschenrechte, BAGSHI, ASTEN, AG Leben mit Obdachlosen u.a.), Gewerkschaftserklärungen von ver.di, IG Metall, GEW, NGG, Verband der Schriftsteller, Betriebe anlässlich von Betriebsversammlungen
04. Pressekonferenz Hungerstreik Donnerstag, d. 29. März in Berlin
mit Streit bevor der Streik beginnt
05. Vorbereitungstreffen der Streikenden 24./25. März u. So., d. 01. April
06. Medizinische/psychologische/ernährungswissenschaftliche Betreuung
II. Bausteine für den Hungerstreik (ab 02. April)
01. Tägliche Informations-, Solidaritäts- und Unterstützungsprogramme und „Ausflüge“ der Hungerstreikenden
02. Solidaritätsadressen an die Hungerstreikenden (von „Verständnis“ bis „Unterstützung“)
03. Aufruf an die Berlinerinnen und Berliner zur Solidaritätsversammlung am Ostersamstag um 13 Uhr Potsdamer Platz
04. Prominente kaufen zum Regelsatz ein – öffentliche Präsentation
05. Repräsentativ-Umfrage: Kann der Mensch von 345 € leben? Vermutetes Ergebnis: Nein
(FORSA 1.100 Befragte)
06. Nacht der Hungerlöhner – So mit uns nicht – Gesetzliche Mindestlöhne müssen her! (möglichst zusammen mit ver.di)
07. Hungerstreikende besuchen ARGEn und debattieren mit Hartz IV-Empfängern (Neukölln)
08. Hungerstreikende besuchen den Ostergottesdienst von Bischof Huber und/oder Szerzinsky: Wo bleiben die Kirchen gegen Hartz IV? (Ostersonntag)
09. Soli-Konzert der Berliner Symphoniker – Kultur hungert (Ostersamstag)
10. Hungerstreikende und F. Zander laden Obdachlose zum Ostermahl zur Unterstützung des Hungerstreiks (Ostermontag)
11. Hungerstreikende treten auf der ersten VV der Studis auf 19./20. April
Hartz IV – Studiengebühren – Modulstruktur= struktureller Unsinn
12. Pfarrer halten Gottesdienste vor Hungerstreik-Zelt ab (3. Woche)
13. Prominente besuchen die Hungerstreikenden (1.-3. Tag)
14. Runder Tisch mit Politikern (2. Woche)
15. Kirchen/Elternorganisationen besuchen mit Kindern/Jugendlichen das Hungerstreik-Zelt
Kleine Dramaturgie des Hungerstreiks gegen Hartz IV
I. Vorbereitung
01. Zelt-Infrastruktur (Angebote der Zelt-Anbieter/Angebot Heilig-Kreuz-Kirche)
02. Streit um die Genehmigung des Hungerstreiks vor Ort (Gerichtsverfahren) und die Pläne B (Hungerstreik vor der Akademie der Künste, Pariser Platz) und C (Hungerstreik in der oder um die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche)
03. Vorbereitung von Solidaritätspotentialen (Gespräche mit Chef-Journalisten bis zu BILD, Anfragen an Prominente, sich kollektiv und individuell zu solidarisieren (K. Wecker, D. Dahn, C. Wolff, U. Beck, U. Lindenberg, W.-D. Narr, F. Zander, W. Biermann, B. Bohley, D. Hensche, F. Bsirske, Peters, A. Buntenbach, Hengsbach, Geissler, A. Schwarzer, S. Rattle, G. Grass, J. Strasser, F. Plasberg u. a.), Schüler/Studis, Unterstützer-Organisationen (Attac, Aktionsbündnis Sozialproteste, HU, Komitee für Grundrechte und Demokratie, Liga für Menschenrechte, BAGSHI, ASTEN, AG Leben mit Obdachlosen u.a.), Gewerkschaftserklärungen von ver.di, IG Metall, GEW, NGG, Verband der Schriftsteller, Betriebe anlässlich von Betriebsversammlungen
04. Pressekonferenz Hungerstreik Donnerstag, d. 29. März in Berlin
mit Streit bevor der Streik beginnt
05. Vorbereitungstreffen der Streikenden 24./25. März u. So., d. 01. April
06. Medizinische/psychologische/ernährungswissenschaftliche Betreuung
II. Bausteine für den Hungerstreik (ab 02. April)
01. Tägliche Informations-, Solidaritäts- und Unterstützungsprogramme und „Ausflüge“ der Hungerstreikenden
02. Solidaritätsadressen an die Hungerstreikenden (von „Verständnis“ bis „Unterstützung“)
03. Aufruf an die Berlinerinnen und Berliner zur Solidaritätsversammlung am Ostersamstag um 13 Uhr Potsdamer Platz
04. Prominente kaufen zum Regelsatz ein – öffentliche Präsentation
05. Repräsentativ-Umfrage: Kann der Mensch von 345 € leben? Vermutetes Ergebnis: Nein
(FORSA 1.100 Befragte)
06. Nacht der Hungerlöhner – So mit uns nicht – Gesetzliche Mindestlöhne müssen her! (möglichst zusammen mit ver.di)
07. Hungerstreikende besuchen ARGEn und debattieren mit Hartz IV-Empfängern (Neukölln)
08. Hungerstreikende besuchen den Ostergottesdienst von Bischof Huber und/oder Szerzinsky: Wo bleiben die Kirchen gegen Hartz IV? (Ostersonntag)
09. Soli-Konzert der Berliner Symphoniker – Kultur hungert (Ostersamstag)
10. Hungerstreikende und F. Zander laden Obdachlose zum Ostermahl zur Unterstützung des Hungerstreiks (Ostermontag)
11. Hungerstreikende treten auf der ersten VV der Studis auf 19./20. April
Hartz IV – Studiengebühren – Modulstruktur= struktureller Unsinn
12. Pfarrer halten Gottesdienste vor Hungerstreik-Zelt ab (3. Woche)
13. Prominente besuchen die Hungerstreikenden (1.-3. Tag)
14. Runder Tisch mit Politikern (2. Woche)
15. Kirchen/Elternorganisationen besuchen mit Kindern/Jugendlichen das Hungerstreik-Zelt