Warnung vor einer politischen Interessengruppe aus Hamburg, Bondoc-Solidarity genannt
An alle Leser meines Weblogs:
vor einem Einsatz als Menschenrechtsbeobachter auf den Philippinen durch diesen Arbeitgeber, der keiner ist, kann ich nur einhellig vor warnen!!!
Die politische Interessengruppe , bestehend aus nur 4 Personen (u.a. Johannes Richter, Anne Lanfer, Lorena Formanes) sind recht inkompetent, was den unbedarften 3-monatigen Aufenthalt auf den Philippinen betrifft. Außerdem arbeiten die Verantwortlichen nicht uneigenützig. Letztendlich sprechen diese Personen nur eine Empfehlung aus, die Philippinen zu besuchen.
Bei dem Einsatz als Menschenrechtsbeobachter handelt es sich nicht um einen beruflichen Einsatz, sondern nur um ein internationales politisches Engagement, sonst weiter nichts. Es ist nicht unverkennbar, dass die eingesetzten Menschen, meist Studenten, als lebende Schutzschilde eingesetzt werden sollen. Einigen Lesern dürften noch die Medienberichte über Menschenverschleppungen auf den Philippinen bekannt sein, unter denen sich auch eine Göttinger Familie befunden hat. Der Einsatz als Menschenrechtsbeobachter ist durch keine Organisation autorisiert.
Die Kosten für die Einsatz als Menschenrechtsbeobachter hat jede Person selbst zu zahlen. Dazu gehören, der Flug, die Krankenversicherung, die vorherigen Impfungen und die tägliche Verpflegung. Nur eine kostenlose Unterkunft bei einer philippinischen Familie wird gewährt.
Für kritische Fragen sind die 4 Initiatoren nicht offen! Die eingesetzten Menschenrechtsbeobachter leisten die Arbeit (tägliche Berichte, Kontakte zu den kommunalen Politikern, Vermeidung von (Ein-)Angriffen durch die Großgrundbesitzer) und leiten diese dann bedenkenlos nach Hamburg weiter, die dann an die Medien in Deutschland verbreitet werden sollen. Auf das Urheberrecht der Berichte wird keine Rücksicht genommen. Das Bestehen auf das Urheberrecht (Verkauf von Berichten an Zeitungen als freier Journalist) sollte dazu dienen, einen Großteil der Reisekosten wieder aufzufangen. Gerade das wurde von den Initiatoren abgewiegelt. Die 4 Initiatoren handeln nicht ohne Eigennutz, dass heißt, sie selbst nutzen die erstellten Berichte für ihre eigenen Vorteile (Berichte für die Presse, Funk und Fernsehen) durch die Steigerung ihres eigenen Bekanntheitsgrades aus.
Bei dieser Kernfrage wurde ich im September diesen Jahres zu einem Wochenendseminar zwecks Einsatz als Menschenrechtsbeobachter wieder ausgeladen. Letztendlich blieb ich auf den Fahrtkosten nach Hamburg zum Vorbereitungsseminar hängen, weil diese mir nicht erstatten wurden. Eine Strafanzeige an die Hamburger Polizei (Polizeikommissariat 41) folgte am 27. September 2006. Telefonisch bekam ich bereits am 26. September 2006 von dem Hauptverantwortlichen (Johannes Richter) nur die lapidarische Antwort, er hätte kein Geld, mir die Fahrtkosten nach Hamburg bzgl. dessen Ausladung zu erstatten. Johannes Richter ist somit als erwerbslos einzuschätzen und kein Unternehmer! Gerade hier liegt auch die Unseriösität der scheinbar politischen Aktivisten.
Der Name IPON (International Peace Observer Network) ist kein eingetragener Verein und kein Unternehmen mit Eintrag in einem Handelsregister!
Liebe Leser, lasst euch nicht beirren! Die Philippinen sind ein interessantes Urlaubsgebiet, mit einer paradiesischen Natur und mit interessanten Menschen. Ich kann nur jedem empfehlen, unabhängig von dem selbst ernannten "Menschenrechtsbeobachter-Netzwerk" aus Hamburg auf die Philippinen zu fliegen.
So werde ich selbst am 12. November für 6 Monate dort hinfliegen und Land und Leute kennenlernen und neue Verbindungen knüpfen. Für weitere Fragen bzgl. dieses Berichtes stehe ich jederzeit vertraulich unter meiner Emailadresse: detlef.spandau@gmx.net zur Verfügung.
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hat kommentiert
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07.11.2006 14:09
Leserbrief an die Junge Welt (www.jungewelt.de) am 4. Oktober 2006 in Bezug auf den Zeitungsbericht in der selbigen Zeitung: "Eine Handvoll Familien besitzt das ganze Land"
Sehr geehrte LeserInnen,
das Projekt "Menschenrechtsbeobachtung" auf der Halbinsel Bondoc klingt für den unbedarften Leser dieses Artikels sehr interessant. Jedoch ist bei diesem Projekt nicht erkennbar, dass es für die Nicht-Philippinen-Kenner äußerst gefährlich ist, sich für mehrere Monate auf die Insel Bondoc zu begeben.
Hier sollen gerade mal von einer Handvoll Leuten um die Mitte Zwanzig, die sich unter dem gutklingenden Kürzel "IPON" (International Peace Observers Network) zusammen gefunden haben, zum großen Teil unerfahrene junge Leute auf die Philippinen geschickt werden, die der philippinischen Bauernorganisation KMBP ermöglichen sollen, für ihre Rechte einzustehen und zu kämpfen.
Hinzu kommt, dass die Deutschen - ein Teil fliegt bereits schon im Oktober d.J. auf die Philippinen - als dortige Ausländer - keinerlei politischen Einfluss ausüben können. Sie haben nur den Status des Touristen - mehr nicht! Lorena Formanes gab mir selbst in einer Email zu verstehen, dass sie keine Spezialisten auf diesem Gebiet seien, was meinen ersten Eindruck über "IPON" bestätigte.
Ich selbst hatte mich für dieses Projekt interessiert und hatte mich am 5. September 2006 per Email zu diesem Seminar angemeldet, denn ich mag die philippinische Kultur sehr, da ich selbst mit einer Filipina verheiratet bin und mir ihr eine 16jährige Tochter habe. Beide leben seit Monaten auf Mindanao, der südlichsten Insel der Philippinen.
Meherere Sachfragen, die ich vorher an die politische Interessengruppe sandte, bleiben bis heute unbeantwortet. Die Finanzierungsfrage ist für "IPON" tabu. Die Teilnehmenden sollen auf ihre eigenen Kosten und auch (Lebens-)Risiko auf die Philippinen fliegen. So schlug ich vor, einen Teil der Selbstkosten, bestehend aus dem Flug, der Visagebühren und der Krankenversicherung für die Dauer des Auffenthalts auf den Philippinen, durch den Verkauf von Medienberichten und Reportagen wieder herein zu bekommen. Dies wurde von Johannes Richter (Hamburg), einer der Gründer von IPON scharf abgelehnt. Laut meinem persönlichen Interview mit einer Teilnehmerin, die Ende Oktober 2006 auf die Philippinen fliegt, begeben sich die deutschen politischen Akteure in akute Lebensgefahr indem sie dort als "lebende Schutzschilde" angesehen werden können.
Anstatt sich den offenen Sachfragen während des Wochenendseminars zu stellen, wurde ich kurzerhand eine Woche vor Beginn des Wochenendseminars ohne Angaben von Gründen wieder ausgeladen. Somit blieb ich auf den Kosten eines Rückfahrttickets nach Hamburg hängen. Meiner Bitte an Johannes Richter am 26. September 2006, bei einer Ausladung mir zumindest die Kosten des Rückfahrttickets zu ersetzen, wurde nicht entsprochen. Ich bekam stattdessen nur die lapidare Antwort: "Ich habe kein Geld!" Nun stellt sich bei mir die Frage, wenn dieser kein Geld hat, von was soll diese Aktion eigentlich getragen werden?
Wenn es auf den Philippinen zu irgend einem schweren Zwischenfall z.B. Verschleppung kommen sollte, werden die Initiatoren von "IPON" keine Möglichkeit haben, den betreffenden Personen im Einsatzort auf den Philippinen zu helfen. Ich erinnere an die Verschleppung einer Familie aus Göttingen vor einigen Jahren. (Die Redaktion der Jungen Welt möge hier recherchieren.)
Ich kann die Leser und Interessenten nur dringend davor warnen, ohne Sachkenntnisse und blauäugig im Namen von "IPON" auf die Philippinen zu fliegen.
Detlef Spandau
Sehr geehrte LeserInnen,
das Projekt "Menschenrechtsbeobachtung" auf der Halbinsel Bondoc klingt für den unbedarften Leser dieses Artikels sehr interessant. Jedoch ist bei diesem Projekt nicht erkennbar, dass es für die Nicht-Philippinen-Kenner äußerst gefährlich ist, sich für mehrere Monate auf die Insel Bondoc zu begeben.
Hier sollen gerade mal von einer Handvoll Leuten um die Mitte Zwanzig, die sich unter dem gutklingenden Kürzel "IPON" (International Peace Observers Network) zusammen gefunden haben, zum großen Teil unerfahrene junge Leute auf die Philippinen geschickt werden, die der philippinischen Bauernorganisation KMBP ermöglichen sollen, für ihre Rechte einzustehen und zu kämpfen.
Hinzu kommt, dass die Deutschen - ein Teil fliegt bereits schon im Oktober d.J. auf die Philippinen - als dortige Ausländer - keinerlei politischen Einfluss ausüben können. Sie haben nur den Status des Touristen - mehr nicht! Lorena Formanes gab mir selbst in einer Email zu verstehen, dass sie keine Spezialisten auf diesem Gebiet seien, was meinen ersten Eindruck über "IPON" bestätigte.
Ich selbst hatte mich für dieses Projekt interessiert und hatte mich am 5. September 2006 per Email zu diesem Seminar angemeldet, denn ich mag die philippinische Kultur sehr, da ich selbst mit einer Filipina verheiratet bin und mir ihr eine 16jährige Tochter habe. Beide leben seit Monaten auf Mindanao, der südlichsten Insel der Philippinen.
Meherere Sachfragen, die ich vorher an die politische Interessengruppe sandte, bleiben bis heute unbeantwortet. Die Finanzierungsfrage ist für "IPON" tabu. Die Teilnehmenden sollen auf ihre eigenen Kosten und auch (Lebens-)Risiko auf die Philippinen fliegen. So schlug ich vor, einen Teil der Selbstkosten, bestehend aus dem Flug, der Visagebühren und der Krankenversicherung für die Dauer des Auffenthalts auf den Philippinen, durch den Verkauf von Medienberichten und Reportagen wieder herein zu bekommen. Dies wurde von Johannes Richter (Hamburg), einer der Gründer von IPON scharf abgelehnt. Laut meinem persönlichen Interview mit einer Teilnehmerin, die Ende Oktober 2006 auf die Philippinen fliegt, begeben sich die deutschen politischen Akteure in akute Lebensgefahr indem sie dort als "lebende Schutzschilde" angesehen werden können.
Anstatt sich den offenen Sachfragen während des Wochenendseminars zu stellen, wurde ich kurzerhand eine Woche vor Beginn des Wochenendseminars ohne Angaben von Gründen wieder ausgeladen. Somit blieb ich auf den Kosten eines Rückfahrttickets nach Hamburg hängen. Meiner Bitte an Johannes Richter am 26. September 2006, bei einer Ausladung mir zumindest die Kosten des Rückfahrttickets zu ersetzen, wurde nicht entsprochen. Ich bekam stattdessen nur die lapidare Antwort: "Ich habe kein Geld!" Nun stellt sich bei mir die Frage, wenn dieser kein Geld hat, von was soll diese Aktion eigentlich getragen werden?
Wenn es auf den Philippinen zu irgend einem schweren Zwischenfall z.B. Verschleppung kommen sollte, werden die Initiatoren von "IPON" keine Möglichkeit haben, den betreffenden Personen im Einsatzort auf den Philippinen zu helfen. Ich erinnere an die Verschleppung einer Familie aus Göttingen vor einigen Jahren. (Die Redaktion der Jungen Welt möge hier recherchieren.)
Ich kann die Leser und Interessenten nur dringend davor warnen, ohne Sachkenntnisse und blauäugig im Namen von "IPON" auf die Philippinen zu fliegen.
Detlef Spandau